Am 18. Mai 2021 verschickte der Präsident der CNIL rund zwanzig förmliche Mitteilungen an private und öffentliche Organisationen, darunter auch internationale Akteure, mit der Begründung, dass diese es Internetnutzern nicht so einfach machten, Cookies abzulehnen, wie sie zu akzeptieren.
Die CNIL, die französische Datenschutzbehörde, kündigte im April 2021 an, dass sie im Falle von Verstößen nach Kontrollen oder Beschwerden die ihr in ihrer Durchsetzungskette zur Verfügung stehenden Mittel nutzen könne, um formelle Mitteilungen oder öffentliche Sanktionen auszusprechen.
Die betroffenen Organisationen haben einen Monat Zeit, die Vorgaben zu erfüllen. Bei Nichteinhaltung dieser Frist drohen ihnen finanzielle Strafen von bis zu 2 % ihres Umsatzes.
In ihrer Pressemitteilung vom 25. Mai 2021 gab die CNIL (französische Datenschutzbehörde) bekannt, dass dies die erste Kampagne mit Prüfungen und Korrekturmaßnahmen seit Ablauf der Frist zur Anpassung von Websites und mobilen Anwendungen an die neuen Cookie-Richtlinien war. Ähnliche Maßnahmen werden in den kommenden Monaten erwartet, da dies einer der Prüfungsschwerpunkte der CNIL für 2021 ist.